Verkaufsoffene Sonntage in Brakel

Ver.di hat’s verhindert - CDU-Frauenunion zeigt sich enttäuscht

Im Rahmen der Landesvorstandssitzung der Frauen Union NRW am 4. Juli in Münster haben wir einen Beschluss für zusätzliche verkaufsoffene Sonntage ohne Anlassbezug auf den Weg gebracht, berichtet Viola Wellsow, Kreisvorsitzende der Frauen Union und Mitglied des Landesvorstandes.

Verkaufsoffene Sonntage tragen dazu bei, dass der Konsum vor Ort – im stationären Handel – unterstützt wird, so dass kleine wie große Handelsbetriebe und die Gastronomie und ihre Beschäftigten eine Perspektive bekommen, sagt Ratsfrau Walburga Neu. Die Gewerbetreibenden brauchen gerade in Coronazeiten noch einmal mehr unsere Unterstützung. Viele Frauen arbeiten vornehmlich in Handel und Gastronomie. Es bedeutet für sie und ihre Familien Einkommen und Absicherung, ergänzt Ratsfrau Linnea Spiegel. In Coronazeiten gilt es noch mehr, das Überleben von Handel und Beschäftigung in unseren Städten und Gemeinden zu sichern. Dies sollten wir gemeinsam tun, sagt Kreistagsabgeordnete Ricarda Simon.

Wir danken der Stadt Brakel, dem Rat der Stadt Brakel, dem Werbering Brakel, der IHK, der Handwerkskammer, dem Arbeitgeberverband, dem Handelsverband und den Kirchen, die alle gewillt waren die vier verkaufsoffenen Sonntage in Brakel stattfinden zu lassen, sagt Ratsfrau Filomena Cardamone.

Der Erlass wurde zwischenzeitlich durch das Oberverwaltungsgericht gekippt - dank eines Antrages der Gewerkschaft Ver.di.

Eine Gewerkschaft sollte nicht ideologisch handeln, sondern sich an der Lebenswirklichkeit orientieren. Es geht hier um Existenzen, Familien und um Arbeitsplätze. Das ist leider nicht allen bewusst, die dagegen gekämpft und damit dafür gesorgt haben, dass die verkaufsoffenen Sonntage in Brakel und in anderen Städten nun nicht wie geplant stattfinden können, zeigt sich Viola Wellsow verständnislos über das Handeln von Ver.di. Das eine Gewerkschaft, wirtschaftliches Handeln der Arbeitgeber, die für sich und Ihre Angestellten, um die Existenz kämpfen, verhindert, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das ist auch nicht im Sinne der Arbeitnehmer, für die sich die Gewerkschaft einzusetzen hat. Das ist zu kurz gedacht und insbesondere in der Krise, sollten Arbeitger und Arbeitnehmervertreter zusammen arbeiten, Kompromisse finden und alles tun, um gemeinsam wieder auf die Beine zu kommen, meint Viola Wellsow.

Unsere generelle Bitte: Kaufen Sie lokal! Unterstützen Sie die regionalen Händler und Gastronomien. Hinter jeder Existenz und jeder Arbeitnehmerin/jedem Arbeitnehmer stehen Menschen und ihre Familien, appelliert Ursula Grewe, stellvertretende Bürgermeisterin an die Kundinnen und Kunden.

Das Foto zeigt von links: Ursula Grewe, Linnea Spiegel, Walburga Neu, Viola Wellsow (Vorsitzende der Kreis Frauen Union), Filomena Cardamone und Ricarda Simon.

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